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Urlaubstagebuch

Tag 1 – Anreise

Deutschland: 13°C, Regen…mir tut´s für die Daheimgebliebenen leid, aber wir fahren ja schließlich nach Italien, da soll auch im September noch Badewetter sein. Auf dem Weg durch die Schweiz wird der Regen immer schlimmer. Zeitweise steht der Scheibenwischer auf höchster Stufe und wir können den Weg trotzdem nur erahnen. Das Thermometer sinkt auf 8°C….brrrrrrr….Weiter gen Süden lässt der Regen zwar etwas nach und das Thermometer steigt – aber ganz aufhören wird es auf dem Weg nicht mehr…Bei Ankunft am Gardasee regnet es immer noch. Allerdings ist es nun mehr ein tröpfeln und das Thermometer zeigt immerhin wieder 17°C an. Kurz ausladen und dann direkt mal die Umgebung erkunden. Bei diesem herbstlichen Tröpfelwetter gefällt mir der See nicht … aber eigentlich kann´s nur besser werden…

Tag 2 – Frühstück!!

Eigentlich war der Plan, sich morgens mit mitgebrachten Cerealien und eventuell frischem Obst zu ernähren. Stattdessen haben wir uns an diesem Morgen direkt für frische italienische Brötchen und sehr süße – aber auch sehr leckere – italienische Erdbeermarmelade entschieden.

Frühstück war draußen möglich. Es ist noch immer herbstlich und sieht auch irgendwie nach Regenwetter aus. Kein Wetter für Pool oder See…also entscheiden wir uns für eine Städte- / „Shopping“-Tour.

Zunächst fahren wir auf den Spuren von Romeo & Julia nach Verona. Das Wetter ist jetzt schon sommerlicher. In Verona angekommen erleben wir das hellste und modernste Parkhaus, das wir je gesehen haben – allerdings mit den kleinsten je gesehenen Parkplätzen in einem Parkhaus. Fahren die Italiener alle Kleinwagen?? Für unseren Quashqai war es ziemlich eng…

Verona ist ein schönes Städtchen, sollte man auf jeden Fall mal gesehen haben. Das nun relativ gute Wetter schlägt am frühen Nachmittag wieder in Regen um – sintflutartig. Nach den 500 Metern zum Parkhaus sind wir vollkommen durchnässt. Aber gelohnt hat sich´s trotzdem.

Bei dem Wetter sind Aktivitäten drinnen am besten. Wir fahren zu einem Shop, in dem so ziemlich alles verkauft wird, was man aus Oliven herstellen kann – und diverses andere – und kaufen ein paar Leckereien.

Ab Abend noch einen Spaziergang am See. Das stürmische Wetter erfordert eine Jacke und lässt meine Hoffnung auf besseres Wetter immer kleiner werden…

Tag 3 – Sport

Auch heute gibt es frische Brötchen – wir können es nicht lassen…Heute ist das Wetter toll. Strahlend blauer Himmel, nur ein paar Schleierwölkchen. Früh morgens ist es dennoch frisch, es wird heute aber richtig schön warm.Wir entschließen uns naiverweise zu einer Radtour ins 10 km entfernte Sirmione. Wir wussten ja nicht, dass der Weg alles andere als eben sein würde und dass es nur in den Ort an sich 10 km waren. In den sehenswerten – von uns angestrebten -  historischen Ortskern sind es noch mal etwa 4 km mehr. Außerdem waren unsere Fahrräder nicht die neusten Modelle und ohne Gangschaltung. Die kleine Halbinsel ist wirklich mit Ort und Strand ist wirklich sehenswert. Wir verbummeln ein paar Stunden und trinken gemütlich einen italienischen Cappuccino mit Blick auf den See.

Trotzdem ist es noch sehr früh am Tag als wir wieder zurück sind und wir entscheiden uns, auch noch den sehr gut ausgeschilderten Safaripark zu befahren. Interessante Sache, auch der zugehörige sehr große Zoo war wirklich sehenswert.

Tag 4 – 1. Relaxversuch

Frühstück wie immer…Heute soll es ein Relaxtag sein und es wird wieder warm werden. Wir gehen an den Kiesstrand. Es ist sehr windig direkt am See und der See sehr unruhig. Nicht wirklich schön. Nach etwa einer Stunde ziehen wir an den Pool um. Wir schaffen es, bis kurz nach Mittag zu relaxen, dann werden wir aber irgendwie „unruhig“. Es soll eine kleine Erkundungstour am See entlang sein. So fahren wir zunächst in die eine und später dann in die andere Richtung. Zwischenstopp machen wir in einem niedlichen kleinen Ort mit Stadtmauern. Wir trinken einen Cappuccino und essen eine Kleinigkeit.

Tag 5 – Überraschung

Wir kaufen einen Reiseführer, da uns die Ideen ausgehen. Unsere Postkarten werden nun auch endlich beklebt und auf die Reise geschickt. Laut Reiseführer gibt es ganz in der Nähe einen Park, in dem man bei der Suche nach Bewässerungsmöglichkeiten auf Thermalquellen gestoßen ist. Er soll sehr schön sein. Wir fahren hin und stellen fest, dass es sich quasi um ein Open Air Thermalbad handelt, das 21 Euro Eintritt kostet. So war das nicht geplant. Noch mal nachlesen…ein paar Kilometer weiter soll es noch eine Park geben. 60.000 m² groß. Wir fahren hin. Kostet zwar auch Eintritt aber dieser ist wesentlich günstiger und es lohnt sich. Frösche, Eidechsen, Libellen, außergewöhnliche Blumen wie Lotusblüten und ganz viel Grünfläche. Wir entscheiden uns für den Weg zu Fuß. Die Alternativen sind teuer und unnötig: Touristenbähnchen, Fahrrad, Golfcar…Wir machen quasi einen langen Spaziergang und sehr sehr viele Fotos.

Den Rest des Tages relaxen wir auf unserer Terrasse.

Tag 6 – Relaxing Part 2

Heute wird das was mit dem Relaxen. Wir verbringen den Vormittag und Nachmittag mit Lesen, Hörbuch hören und Dösen in der Sonne auf unserer Terrasse. Gegen Abend wollen wir in den Ort um auf dem Weg ein paar schöne Fotos bei Nacht zu machen und das eine oder andere Geschenk zu kaufen. Wir genießen ein Eis und stellen fest, dass wir relativ spät dran sind. Die meisten Geschäft – vor allem die, auf die wir es abgesehen haben – sind schon geschlossen. Wir werden wohl morgen wiederkommen müssen.

Tag 7 – Relaxing Part 3

Die Bildzeitung verrät uns, dass das Wetter in „good old Germany“ für die nächsten 10 Tage sommerlich warm werden soll. Das sind gute Aussichten. Am späten Vormittag gehen wir an den Pool, zum Plantschen, Dösen und Lesen. Heute haben wir wirklich Ausdauer! Es ist 15.30 Uhr als wir zurück zu unserem Häuschen kommen.

Abends beginnen wir schon mal langsam mit dem Zusammenpacken und Putzen.

Tag 8 – Heimfahrt

Nachdem wir alles blitzeblank geputzt und auf die Abnahme gewartet haben fangen wir an, unsere Kaution auf den Kopf zu Hauen. Wir gehen Frühstücken. In bleibender Erinnerung ist uns auf jeden Fall der Kellner. Ich habe noch nie einen Kellner erlebt, der dermaßen schlecht gelaunt war und das auch noch so nach außen gezeigt hat. Lecker war das Frühstück trotzdem.

Die Rückfahrt verläuft relativ ruhig.



Wir hatten einen sehr schönen Urlaub bei – ab Dienstag – gigantischem Wetter. Die 10 Tage Voraussage des Wetters war bis heute richtig. Wir konnten also auch in unserer zweiten Urlaubswoche noch den Spätsommer genießen.


1.10.11 11:22





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